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Die Idee, einen Raum in der Tradition der Zweiten Frauenbewegung zu
etablieren, der Bildung und Aktivismus, Theorie und Praxis verbinden
will, wurde nach der Frauensommeruniversität 1990 ausgedacht. Aus dieser Idee wurde ein einzigartiges Projekt, das seit 1993 in der Hetzgasse existiert und ständig weiter entwickelt wird. Ausgangspunkt, Weg und Ziel war und ist es, einen Ort für Begegnungen für Frauen aus verschiedensten Lebenszusammenhängen zu schaffen, in welchem sich (wissenschaftliche) Theorie mit alltagspraktischem Wissen trifft. Im Zentrum der Bemühungen steht die Vermittlung von weiblicher Erfahrung und politischer Bildung.
Feministische Politik heißt nicht einen angenommenen Mangel zu
beseitigen, sondern die Stärken der Frauen ins Spiel zu bringen. Das
bedeutet, die Beziehungen zwischen Frauen wertzuschätzen und die
unterschiedlichen Erfahrungen und Kenntnisse jeder einzelnen Frau
anzuerkennen. (siehe auch Texte von Diotima). Die Verschiedenheiten um einen Tisch zu versammeln, um politische Wünsche gemeinsam zu
artikulieren, ist ein grundlegendes Anliegen der Frauenhetz. (siehe
auch Texte von Hannah Arendt).

Einen Höhepunkt der Aktivitäten stellt die Tagung ‚Nachrichten aus
Demokratien – Feministische Positionen und Auseinandersetzungen’ im Herbst 2006 dar.

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