Veranstaltungen Glosse Kinderbetreuung Frauenhetz-Archiv
Journaldienstzeiten: Unsere Journaldienstzeiten
sind Mo - Do 9.30 - 12.30. Außerhalb dieser Zeiten oder wenn das Büro kurzfristig
nicht besetzt sein sollte, schreiben Sie uns bitte ein Mail oder rufen Sie
in dringenden Fällen am Handy an.
Mo, Di, Mi und Do 09:30 bis 12:30 sowie nach Vereinbarung
Tel.: +43/(0)1/715 98 88
Handy: +43/(0)/676/430 15 80
Büroraum im feministischer Bürogemeinschaft ab Februar frei!
In der Frauenhetz wird mit 1. 3. 2012 ein neu
adaptierter Büroraum frei.
Zusätzlich zum rund 22 Quadratmeter großen Büroraum in bester Lage können
ein 67 Quadratmeter großer und bestens ausgestatteter Veranstaltungsraum,
ein ca. 27 Quadratmeter großer Beratungs- oder Seminarraum sowie Küche und
2 WC (eines davon barrierefrei und rollstuhltauglich) benutzt werden. Die
Frauenhetz ist barrierefrei!
Die Frauenhetz bietet, außer zeitgemäß adaptierter Räume in bester Lage, Synergien
durch Kontakte mit anderen MieterInnen und spannende Kontakte durch die eigenen
Veranstaltungen der Frauenhetz.
Bei Interesse bitte ein Mail an office@frauenhetz.at schicken, wir melden uns dann umgehend.
Als erste Veranstaltung des neuen Jahres lädt
die Frauenhetz lädt zur Frauenhetz auswärts:
Zeit: Donnerstag 2. 2. 2012 von 11-12h
Ort: SR 2, EG, Institut für Soziologie an der Universität Wien, Rooseveltplatz
2a, 1090 Wien.
Vortrag: Frauen als Ärztinnen
In diesem Vortrag werden die spezifischen Belastungen von Frauen im Berufsfeld
der Medizin erläutert. Neben einer kurzen Rekapitulation von feministischen
Beiträgen zu diesem Thema werden dabei auch empirischen Ergebnisse einer teilnehmenden
Beobachtung, die im Rahmen einer soziologischen Dissertation an einem Wiener
Krankenhaus über mehrere Monate durchgeführt wurde, besprochen und stehen
anschließend im Plenum zur Diskussion.
Zur Vortragenden: Mag.a Simone Grandy
Forschungsassistentin und Universitätslektorin an der Univ. Wien. Doktor cand.,
Dissertationsgebiet: Soziologie. Arbeitstitel der Dissertation: Strategien
der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Pflege im Setting
Krankenhaus new insights on the doctor nurse game.
Moderation: Gerlinde Mauerer
Lesung anlässlich des Frauentages
Marlene Streeruwitz liest
aus :
Das wird mir alles nicht passieren…Wie bleibe ich FeministIn
Sonntag 11.März 2012 um 18.00
in der Frauenhetz. Wir freuen uns auf Euch!
Nachlese Herbstsymposium 2011
Hier findet sich ein Aufsatz von Federica Giardini zum Download.
Federica Giardini: Annerkennung, Frauen, Generationen
Barbara Duden zitierte in ihrem Vortrag anlässlich des Herbstsymposiums der Frauenhetz aus den folgenden zwei Arbeiten.Der erste entstand für Federica Giardini (dwf, 2008), der andere für einen Vortrag für Profamilia (Leipzig 2011).
Barbara
Duden:
Zwei Wasserscheiden, drei historische Epochen
Ageismus, Feminismus
und wie weiter?
Alte Kritiken und neue Fragen zu Frauen und Alter sowie feministische
Generationen
Zeit: Freitag 21. Oktober 2011
nachmittag
Sonntag 23. Oktober 2011
abends
Gegen Voranmeldung bis 20. Oktober 2011
organisieren wir gerne Kinderbetreuung
Eintritt frei!
Freitag 21. Oktober 2011
Begrüssung
Freitag, 21. 10. 2011, 16.30
Das Kollektiv der Frauenhetz
und Eva Lachkovics
Bezirksvorsteher Stellvertreterin des 3. Bezirks
Für Getränke und Verpflegung ist während der gesamten Veranstaltung gesorgt.
Irmtraud Voglmayr
Älter werden
Freitag, 21. 10. 2011, 17.00
Vortrag und Diskussion
Das Alter ist ein umkämpftes Feld, in dem das Geschlecht hoch wirksam ist.
Große Feministinnen wie Simone de Beauvoir und Betty Friedan haben sich in
den 1970er und 1980er Jahren mit dem „Konstrukt Altern“ auseinandergesetzt
und Theorieansätze entwickelt, die vom negativistischen Altersbild hin zum
Kompetenzmodell der Alten reichen. Verfall versus Kompetenz, diese unterschiedlichen
Positionen sind auch darauf zurückzuführen, dass das Wissen über Altern in
Bezug auf Personen, Orte und Zeiträume situiert ist.
Gegenwärtig dominieren in der Alternsforschung die „jungen Alten“, die zur
populären Sozialfigur erklärt werden. Ich werde in meinem Vortrag einen Überblick
über die verschiedenen Vorstellungen vom Altern und über feministische Alternsdiskurse
geben, die im Kontext des demografischen Wandels, Abkehr vom Wohlfahrtsstaat
und neoliberaler Ökonomie zu verorten sind.
Dr.in Irmtraud Voglmayr, Lektorin an den Universitäten Wien und Salzburg,
BOKU Wien und Feministisches Grundstudium. Freie Sozialwissenschaftlerin.
Moderation: Birge Krondorfer
„Mehr als ich kann“
Freitag, 21. 10. 2011, 20.00
Film und Diskussion mit Bärbel Mende-Danneberg
In dem Film „Mehr als ich kann“ (© Herbert Link, Bärbel Mende-Danneberg u.a.)
wird privat geleistete Pflegearbeit als alltägliche Aufgabe von Frauen thematisiert,
welche oftmals „ungefragt“ übernommen wird („Notsituation“): Es ergibt sich
biografisch manchmal „von selbst“ oder wird qua Rollen- bzw. Berufsverständnis
abverlangt. Im Film wird thematisiert, wie privatisierte Pflegeleistung zu
einer gemeinschaftlich getragenen Aufgabe werden könnte.
Diskussion mit Bärbel Mende-Danneberg, Journalistin und Autorin.
Moderation: Gerlinde Mauerer
Samstag, 22.10. 2011
Barbara Duden: Feministische Theoriegenerationen
Vortrag und Diskussion
Samstag, 22.10., 10.00
Die generationelle Diversität feministischer Theoriebildungen zeichnet sich
nicht nur durch widersprüchliche Vielfalt aus, sondern auch durch scharfe
Abgrenzungsverhältnisse. Wir freuen uns mit Barbara Duden Fragen zur (Selbst)
Historiserung der Frauenbewegungen und ihrer Theoriegeschichten diskutieren
zu können.
Barbara Duden ist Mitgründerin der Frauenzeitschrift Courage und Pionierin
auf dem Gebiet der Körpergeschichte.
Moderation: Birge Krondorfer
12.30 - 13.30 Mittagspause mit Buffet
Workshop 1
Queering Generation
Samstag, 22.10., 13.30 - 16:30
Was verbindet mich mit anderen Feministinnen, was trennt mich?
Aktivistinnen unterschiedlicher politischer Generationen sprechen über umkämpfte
Räume, sowie gemeinsame und trennende Praktiken und Inhalte.
Workshop mit Inputs von:
Eva Geber, Autorin; Journalistin, Mitbegründerin der Frauenzeitschrift
AUF, Trägerin der Frauenpreises der Stadt Wien
Frauen des Kollektivs Frauencafe
Gerlinde Mauerer, Autorin, Sozialwissenschafterin, Universitätslektorin
am Institut für Soziologie der Univ. Wien, an der FH Technikum Kärnten
Moderation: Miriam Wischer
Workshop 2
Frauen und Alter
Samstag, 22.10., 13.30 - 16:30
In unserer sich an Jugendlichkeit und Wachstum orientierenden Gesellschaft
wird trotz der zunehmenden Problematisierung des demographischen Wandels Alter
und Älter-werden unter dem Vorzeichen eines Krankheitsbildes, das von psychischem
und physischem Verfall begleitet ist, verhandelt.
Workshop mit Inputs von:
Grit Höppner, M.A., Studium der Gender Studies, Universität
Wien;
Irmtraud Voglmayr, Gegenwärtige Arbeitsschwerpunkte: Altern
- Geschlecht - Medien, Prekarität und Stadt;
N.N.
Moderation: Verena Fabris
Von Alphamädchen
zu Betafrauen
Samstag, 22.10., 17.00 - 18:30
Plenum und Diskussion
Diskussionsstränge und Ergebnisse des Tages sollen zusammengeführt und durch
eine Auseinandersetzung mit medialen Zerrbildern einer “in die Jahre gekommenen”
Bewegung kontrastiert werden.
Moderation: Birge Krondorfer
Verliebt, verzopft,
verwegen
Samstag, 22.10., 19.00
Film und Diskussion
Geschichten lesbischer (Un-)Sichtbarkeit im Wien der 50er und 60er Jahre
Österreich 2009, 64min, Farbe und S/W
Ein Film von Katharina Lampert und Cordula Thym. Unter Mitwirkung von Rosmarin
Frauendorfer, Ursula Hacker, Birgit Meinhard-Schiebel
Moderation: Verena Fabris
Sonntag, 23.10. 2011
Mütter Töchter
Talk
Brunch
Sonntag, 23.10., 11.00 - 13.30
Der Talk ist konzipiert als Gespräch unter Müttern und Töchter, in dem die
Besonderheiten, Begleitumstände, Erfahrungen einer - feministischen - Primärbeziehung
bedacht werden können. Er stellt somit einen Kreuzungspunkt der beiden Tagungsaxen
,Alter‘ und feministische Generationen‘ dar.
Mit Bärbel Mende-Danneberg und Anja Danneberg
Brigitte Menne und Hannah Menne
Gabriele Vana-Kowarzik und Irina Vana
Claudia Schneider und Anna Schneider
Moderation: Miriam Wischer und Birge Krondorfer
13.30 - 14.30 Mittagspause
Federica Giardini:
Anerkennung, Frauen, Generationen
Vortrag und Diskussion
Sonntag, 23.10., 14.30
Federica Giardini ist Mitbegründerin der italienischen feministischen Zeitschrift
Sofia. Materiali di filosofia e cultura di donne und Mitglied der Italienischen
Philosophinnengemeinschaft Diotima; sie ist Mitglied des Herausgeberinnenkommittees
von DWF.donnawomanfemme und des European Journal of Women’s Studies. Unterrichtet
Philosophie an der Universität Roma Tre.
Moderation: Miriam Wischer und Birge Krondorfer
Ruth Klüger
Unterwegs verloren
Lesung
Sonntag, 23.10., 19.00
Ruth Klüger, Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin, mit zahlreichen
Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Danubius Donauland-Sachbuchpreis für
ihr Lebenswerk (Verleihung am 25. Oktober 2011 im Jüdischen Museum in Wien).
Ihre Autobiographie "weiter leben. Eine Jugend" wurde als Buch der
Stadt Wien neu aufgelegt. In "Unterwegs verloren" (2008) verknüpft
Ruth Klüger Erinnerungen mit feministischer Kritik an bestehenden Herrschaftsverhältnissen.
Ihr Lebenswerk gibt Einblick in generative Verbindungen von Frauen.
Moderation: Gerlinde Mauerer
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Das Seminar findet wegen zu weniger Anmeldungen
leider noch nicht statt. Wer Interesse hat meldet sich bitte formlos in der
Frauenhetz an. Wir schreiben Sie/Dich an, wenn es einen neuen Termin gibt.
Workshop mit Sabine Gruber: Nach vorne erinnern. Arbeit und Leben neu gestalten von 4.-5. November 2011 jeweils 9.30h-17.30h in der Frauenhetz.
Um (Vor)Anmeldung für diesen Workshop bis 24.
Oktober 2011 unter office@frauenhetz.at oder 01/715 98 88 wird gebeten. (vgl.
auch http://www.sabine-gruber.at/kategorie/publikationen
bzw. Kategorie Lehre/ Rubrik Workshops)
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In eigener Sache:
Ausschreibung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit
Die Frauenhetz hat ein eigenes Archiv zu ihren Tätigkeiten
(ab 1993) eingerichtet. In unzähligen Dokumenten und Objekten ist auf diese
Weise ein Stück (Wiener) Frauenbewegungsgeschichte und feministische Theoriebildung
dokumentiert. Das Material umfasst Protokolle, Tonbandmitschnitte von Veranstaltungen,
Programme, Tätigkeitsberichte, Konzepte, Fotos uvm. Es erscheint uns ein lohnendes
Unterfangen diese Schätze in einer zeithistorischen oder sozial-/politik-wissenschaftlichen
Forschung aufzuarbeiten.
Wir möchten deshalb einer Nachwuchswissenschafterin die Möglichkeit bieten,
unser Material für ihre feministische Abschlussarbeit (Diplom, Master, Promotion)
zu nutzen. Zu diesem Zweck kann eine Nutzung der Büroinfrastruktur vereinbart
werden. Darüber hinaus kann der Verein das Forschungsprojekt durch die Vermittlung
eventueller Interviewpartnerinnen unterstützen. Bewerbungen/Interessensbekundungen
bitte mit Forschungsfrage/ Arbeitstitel und Lebenslauf unter der Adressierung
‚Abschlussarbeit’ an office@frauenhetz.at
Für alle Interessierten: Hier können die Ergebnisse
der Externen Evaluation 2009 nachgelesen werden. Vielen Dank an alle, die
sich die Zeit zum Ausfüllen des Fragebogens genommen haben!
Erfolgreiche Beendigung der zweijährigen Grundtvig-Lernpartnerschaft!
Im Juli 2009 ist das zweijährige Grundtvig-Projekt
der Frauenhetz zu Ende gegangen, das von Birge Krondorfer koordiniert wurde.
Der Abschlußreader
mit vielfältigen Materialien für Selbstevaluationen kann hier angesehen werden.
Mehr Informationen zum Projekt findest du/finden sie auf der Website der ProjektpartnerInnenorganisation
Radio Orange.